Open Source Software für Webseiten |
Das Thema Software, Tracking und Analyse ist ein sehr wichtiges Teilgebiet, auf welches ich jetzt gern detaillierter eingehen möchte. Für den unerfahrenen Webmaster ist es nicht immer leicht die geeignete Softwareumgebung für das zu realisierende Projekt zu finden. Der Markt ist vielfältig und man wird von Software überschwemmt, die sich selber zum Lösen der Aufgaben für geeignet hält. Wichtig ist das man sich darüber im Klaren ist, ob man ein CMS einsetzen möchte, oder sich in der Lage sieht, ein Webprojekt von Grundauf selbst zu erstellen.
Nun stellt sich die Frage wie es mit den persönlichen Voraussetzungen aussieht. Hat man schon einmal eine Webseite erstellt? Kennt man sich mit den wichtigsten Webtechnologien aus. Ist man fit im Umgang mit HTML, CSS, PHP und MySQL? Ist man in der Lage sicheren und hochperformanten Code zu erstellen und diesen dann auch zu pflegen? Fühlt man sich dazu berufen das Design und optische Erscheinungsbild der Webseite so zu gestalten, das es den Kundenbedürfnissen gerecht wird? Wenn man alle Fragen mit ja beantworten kann, herzlichen Glückwunsch. Du brauchst keine Arbeiten outsourcen und kannst Dich in alle Ruhe mit der Realisierung Deines Projektes beschäftigen. Diese Fähigkeiten besitzen jedoch nur ganz wenige Webmaster und verplempern meiner bescheidenen Meinung nach viel zu viel Zeit damit, alles selber machen zu wollen.
Für die breite Masse der Webmaster stehen Open Source Werkzeuge zur Auswahl von denen einige auf vielen 1000 Projekten bereits erfolgreich zum Einsatz kommen. Bei den CMS – Systemen (Content Management System) haben sich die open source Anwendungen XOOPS, Drupal und Joomla in Deutschland einen Namen gemacht. Wenn man vor hat einen Blog ins Netz zu stellen, wird man mit Wordpress eine sehr gute Applikation finden. Die Wahl des Systems ist Geschmackssache und es kommt auf das Projekt an, welches man anstrebt zu realisieren.
Ich für meinen Teil habe seit 2005 viele Projekte mit XOOPS umgesetzt und bin damit sehr gut gefahren. Andere nutzen hingegen lieber Drupal, Joomla, oder Typo3. Alle Systeme haben ihre Daseinsberechtigung und bevor ein Glaubenskrieg ausbricht, testet einfach einmal alle der genannten Systeme durch und entscheidet dann, welches System für Euch in Frage kommt. Unter Umständen macht es Sinn das gleiche Projekt mit den verschiedenen Systemen umzusetzen und dann später zu entscheiden, welches System einen am leichtesten von der Hand ging.
Das Problem bei Open Source – Anwendungen ist der offene Quellcode. Oft werden solche Systeme Opfer von Hackern und Angriffen, da Schwachstellen von den geübten Speziallisten schnell ausgemacht und für Ihre Machenschaften ausgenutzt werden. Jedoch werden bekannte Sicherheitslücken von den Core - Entwicklern der Gemeinschaft schnell gefixt. Wenn man vor hat mit seiner Webseite Geld zu verdienen, wird man um die Punkte Tracking und Analyse nicht herum kommen.
Es stehen auch hier sehr viele Open - Source Anwendungen zur Verfügung, die einen helfen werden den generierten Traffic entsprechend auszuwerten und die richtigen Schlüsse in Sachen Usability und Optimierung der Seite zu ziehen. Der größte Anbieter auf dem Markt ist ohne Zweifel google Analytics, welches durch ein strukturiertes System und Bedienerfreundlichkeit zu überzeugen weiß.
|
|